Europratscharta - Politische Bildung - Akademie für Politische Bildung und demokratiefördernde Maßnahmen

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Europratscharta

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Europarats-Charta zur Politischen Bildung und Menschenrechtsbildung
 
 
Die „Europarats-Charta zur Politischen Bildung und Menschenrechtsbildung“ ist als ein Referenzdokument für diejenigen, die sich mit Politischer Bildung und Menschenrechtsbildung auseinandersetzen aber diese als nicht bindend betrachten müssen, zu verstehen, mit dem Ziel der Zunahme von Gewalt, Rassismus, Extremismus, Xenophobie, Diskriminierung und Intoleranz entgegenzuwirken. Siestellt einen hohen Anspruch für das Thema an sich dar und ist diesbezüglich in sich auch sehr widersprüchlich und positioniert die Wertigkeit des Themas in Europa grundsätzlich.
Wesentliches Ziel der Charta ist die Wissensvermittlung von Politischer Bildung und Menschenrechtsbildung, sowie die Förderung von sozialen und persönlichen Kompetenzen, sodass die Lernenden „im Dienste der Menschenrechte, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit in der Gesellschaft aktiv werden […] wollen“ (vgl. S. 10f).
 
Mittels Schulungen, Partnerschaften und Zusammenarbeit mit zahlreichen AkteurInnen in Schulen, Hochschulen, NGO’s, Jugendorganisationen und Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen soll durch angeeignetes Wissen und Kompetenzen der soziale Zusammenhalt und interkulturelle Dialog gefördert, Unterschiede und Gleichstellung wertgeschätzt, sowie gegenseitiger Respekt für die Rechte des Anderen anerkennt werden (vgl. S. 12ff).
Die Charta legt Ihren Fokus - neben der Weitergabe von Faktenwissen – auf die Kompetenzvermittlung von Politischer Bildung und Menschenrechtsbildung der Lernenden, um die Lernenden dazu zu befähigen, eine eigene Urteilsfähigkeit zu entwickeln um demokratisch zu handeln und Probleme und Konflikte gewaltfrei lösen zu können.
 
Die Charta kooperiert mit dem Europarat sowie mit internationalen Organisationen. Durch individuell entworfene Strategien und Politiken soll eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Richtlinien und Zielsetzung von Politischer Bildung und Menschenrechtsbildung erfolgen. In Kooperation mit dem Europarat - durch Austausch, Informationsweitergabe und Pflege multilateraler und grenzüberschreitender Aktivitäten - soll die zielgerichtet umgesetzt werden (vgl. S. 16f).


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