Methoden der Politischen Bildung im Unterricht - Akademie für Politische Bildung und demokratiefördernde Maßnahmen

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Methoden der Politischen Bildung im Unterricht

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Methoden der politischen Bildung – Unterrichtsgestaltung
 
Politische Bildung hat sich zum Ziel gemacht neben der Faktenwissensvermittlung die Lernenden zu mündigen BürgerInnen heranwachsen zu lassen, die selbständig über Sachverhalte reflektieren und urteilen können.
Zu Beginn ist es wichtig den Lernenden ein Basiswissen zur Politik zu vermitteln, um darauf aufbauend ein Verständnis für Politik zu entwickeln. Wenn Zusammenhänge durchschaut und Funktionen erkannt werden, ist es wichtig Demokratiekompetenzen zu entfalten um die eigenen Partizipationschancen zu nützen. Politisches Engagement als oberste Stufe ist mehr als wünschenswert in der Gesellschaft, jedoch bis dato eine Streitfrage ob diese zu den Zielen politischer Bildung zählen.[1]
Politische Bildung ist mehr als reine Wissensvermittlung und –reproduktion. Viel wichtiger ist es, SchülerInnen zu befähigen, auftretende Probleme zu lösen und auf Anforderungen der Umwelt reflektiert reagieren zu können. Kompetenzen, wie dies so schön heißt, sind also diesbezügliche Fähigkeiten und Fertigkeiten und auch die Bereitschaft und der Wille, sie gegebenenfalls einzusetzen. Das Kompetenzmodell umfasst 4 Kompetenzen[2]:

 
  ·        Politische Urteilskompetenz zielt darauf ab, dass SchülerInnen selbstständig und begründet ein Urteil über eine Entscheidung und
oder Probleme geben können.
 
   ·         Politische Handlungskompetenz beinhaltet die Fähigkeit Konflikte auszutragen, demokratisch zu lösen und die Meinungen der
anderen zu akzeptieren.
 
  ·         Unter politischer Methodenkompetenz wird der Wille oder die Fähigkeit zur politischen Artikulation bzw. Reflexion, sowie die
Entschlüsselung bestimmter politischer Codes verstanden.
 
·      Politische Sachkompetenz meint die Verinnerlichung von politischem Wissen sowie die Fähigkeit einen Zusammenhang zwischen
verschiedenen Sachverhalten herzustellen.

 
Neben der Kompetenzvermittlung empfiehlt es sich auch die Prinzipien des Beutelsbacher Konsens zu berücksichtigen: Überwältigungsverbot (keine gewünschte Meinung aufzudrücken), Kontroversitätsgebot (entgegengesetzte Problemstellungen thematisieren) und Handlungsorientierung (in die Lage einer politischen Situation versetzen und eigene Interessen analysieren).[3]
 

 
[1] Müller, Ragnar o.D: Aufgaben und Ziele politischer Bildung. Verfügbar unter: http://www.online-dissertation.de/politische_bildung/aufgaben_ziele.htm#fn1
[2] BMB 2017: Methoden der Politischen Bildung. Zentrum Polis. Politk lernen in der Schule.
[3] ebenda

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